Hallo liebe Gäste und Neuregistrierer,

auf Grund von kürzlich aufgetretenen Änderungen gab es Probleme bei der Registrierung mit dem Google ReCpatcha, womit keine neuen Registrierungen möglich waren.
Dank eines aufmerksamen Besuchers, der auf diesen Zustand hinwies, konnte das Problem nun behoben werden.

Da die "Raparatur" des Google Captchas ein Sicherheitsrisiko darstellt, habe ich vorerst auf eine anderes Captcha umgestellt, bis eine Lösung für das Google Teil vorhanden ist.

Daher: Registrieren ist wieder möglich !!

Grüße
Euer Admin

HM-MOD-RPI-PCB (HM-OCCU-SDK) Bausatz (Anl. mit RaspberryMatic)

In diesem Bereich geht es um die Hardware der HomeMatic Lösung von der eQ-3 AG.

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HM-MOD-RPI-PCB (HM-OCCU-SDK) Bausatz (Anl. mit RaspberryMatic)

Beitrag von Outi » Mi 31. Aug 2016, 18:07

History:
03.02.2018 - V01.13 - Update auf ein neues Image Version 2.31.25.20180120 per Backup/Installation/Restore
30.12.2017 - V01.12 - Hinweis zur Version 2.29.23.20171118 wieder entfernt, da WLAN Problem seit Version 2.29.23.20171216 behoben
09.12.2017 - V01.11 - Hinweis zur Version 2.29.23.20171118 von RaspberryMatic hinzugefügt (WLAN Problem)
14.10.2017 - V01.10 - Menüangabe zum Herunterfahren von HomeMatic korrigiert
10.09.2017 - V01.09 - Alten Hinweis auf Image entfernt und Flagge bei Downloadlink angepasst
27.04.2017 - V01.08 - Anleitung zum Herunterfahren des Pi geändert
19.03.2017 - V01.07 - Hinweis zu WLan geändert (jetzt möglich) und Anleitung um WLan erweitert
18.02.2017 - V01.06 - Update auf ein neues Image per Backup/Installation/Restore
11.02.2017 - V01.05 - Link und Hinweis auf neueres Image hinzugefügt und Anleitung auf das neue Image angepasst
17.11.2016 - V01.04 - Menüerklärung für Neustart korrigiert
04.09.2016 - V01.03 - Installationsbeschreibung (SD Image) hinzugefügt
03.09.2016 - V01.02 - Weitere Bilder mit Beschreibung hinzugefügt
01.09.2016 - V01.01 - Technische Daten hinzugefügt
31.08.2016 - V01.00 - Erste Fertigstellung


Hinweis:
Diese Anleitung/Information erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann Fehler enthalten und die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr.
Es wird keinerlei Haftung für Schäden und/oder Datenverluste übernommen.


Inhaltsverzeichnis:
(1) Die Hardware
(2) Die Installation
(3) Das Update (RaspberryMatic)
(4) WLan Konfiguration (RaspberryMatic)


(1) Die Hardware

HM-MOD-RPI-PCB (HM-OCCU-SDK)
Bild

Bei diesem Modul handelt es sich um eine Erweiterungsplatine für den Raspberry Pi als Alternative zur HomeMatic Zentrale.

Technische Angaben (ohne Gewähr):

HM-Bezeichnung:HM-MOD-RPI-PCB
Versorgungsspannung:1,8–3,6 V DC
Stromaufnahme:50 mA max.
Funkfrequenz:868,3 MHz/869,525 MHz
Empfängerkategorie:SRD Category 2
Funkreichweite:Bis zu 100 m (Freifeld)
Duty Cycle:< 1 % pro h/< 10 % pro h
Umgebungstemperaturbereich:-10 bis +55 °C
Abmessungen (B x H x T):19 x 41 x 14 mm
Gewicht:6 g

Quelle und erhältlich bei (Artikel-Nr. 68-14 21 41):

Logo 88x31 /

Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Ich habe zwar bereits schon länger in Sachen Hausautomation recherchiert und erste Erfahrungen gesammelt aber dieses kleine Modul und die Tatsache, dass man damit auch eine Zentrale ersetzen kann, hat mich nun doch dazu bewogen, tiefer in diese Materie einzusteigen.
Bisher beschränkte sich mein winziger Wirkungskreis auf Steckdosensteuerung (AVM DECT 200) über die Fritzbox und FHEM. Von der Firma eQ-3 hatte ich bisher nur die funklosen Heizkörperthermostate. Diese sollen mit der Zeit in funkfähige umgetauscht werden. Bisher hatte mich aber der hohe Preis abgeschreckt. Dies ändert sich ja nun endlich, da das Thema Hausautomation immer mehr Fahrt aufnimmt.

Als Neustart sozusagen befasse ich mich zuerst mit dem oben gezeigten Modul, welches ich über ELV als Bausatz bezogen habe. Der Inhalt der Sendung sah folgendermaßen aus:

Bild

In Folie eingeschweißt kamen die kleine Steuerplatine, das Funkmodul mit angelöteter Drahtantenne, eine Buchsenleiste, ein Ferritkern in Ringform, die Anleitung zum Modul, eine Konformitätserklärung und ein Hinweis zu vorgelöteten Bausatz Leiterplatten.
Die in der Anleitung gezeigte kleine Stiftleiste war bereits fertig verlötet.

Hier die "Hardware" nochmals im Überblick:

Bild

Das nachfolgende Bild zeigt die kleine Hauptplatine im Lieferzustand:

Bild

Daran angelötet wird zuerst die Buchsenleiste:

Bild

und anschließend das Funkmodul:

Bild

Das Ganze sieht fertig dann so aus, wie ganz oben im 1. Bild.

Der beiliegende Ferritkern (Ring) dient zur Entstörung der Stromzufuhr für den Raspberry Pi. Die Anleitung empfiehlt das beim Raspberry Pi verwendete Mikro-USB-Kabel (nicht im Lieferumfang) 4x durch den Ring zu ziehen, was dann ungefähr so aussieht:

Bild

Wer bereits ein Kabel mit angeflanschtem Ferritkern verwendet (ist bei den "besseren" Kabeln oft der Fall), kann natürlich auf den Ring verzichten, wobei man dieses dann verm. sowieso nicht mehr durch den Ring bekommt. Dieser Ring ist bei billigen Kabeln ohne sonstigen Schutz auf jeden Fall empfehlenswert.

Ist alles fertig verlötet und verbunden, kommt das Modul auf den Raspberry Pi:

Bild

Von einem Bausatz zu sprechen, ist zwar korrekt aber man muss nicht wirklich viel tun. Jedoch sollte beim Löten trotzdem mit Vorsicht vorgegangen werden, da man da schnell einiges oder alles ruinieren kann.
Nach dem Aufstecken auf den Raspberry Pi wird die Antenne ein wenig um 90 Grad gebogen (siehe Bild), dann passt es normalerweise auch in ein für den Pi vorgesehenes Gehäuse.
Zu erwähnen wäre noch, dass das Modul durch die kleine Kabelantenne einen etwas schlechteren Empfang hat als das originale CCU2 Modul.


(2) Die Installation

Zuerst muss das fertige SD Image auf einen Rechner mit SD-Karten-Leser heruntergeladen werden.

Externer Link Downloadseite des aktuellen RaspberryMatic SD Images

Nach dem Herunterladen wird die Datei entpackt und mit einem Tool wie Externer Link Win32 Disk Imager auf eine SD Karte (8 GB wird empfohlen) geschrieben (siehe hierzu auch die Anleitung Externer Link Raspberry Pi installieren / (1) Übertragen des Images von RASPBIAN auf die SD Karte).

Hinweis:
Bekannte Einschränkungen Stand 14.10.2017:
  • Updates nur durch Neuinstallation / Rückspielung des letzten Backups möglich
  • HomeMatic IP Geräte müssen neu angelernt werden
  • Add Ons müssen speziell für RaspberryMatic entwickelt werden / worden sein

Nun kann die SD Karte in den Raspberry Pi eingesteckt und dieser mit Strom versorgt hochgefahren werden.

Der Pi wird nun im Netzwerk mit dem Namen homematic-raspi gefunden und kann auch so im Browser aufgerufen werden:

Code: Alles auswählen

http://homematic-raspi/
Nach Aufruf mit dieser Eingabe erscheint die Oberfläche des Systems, was darauf schließen lässt, dass noch kein Passwort gesetzt wurde.

Dieses wird wie folgt eingerichtet:

Code: Alles auswählen

Startseite > Einstellungen > Benutzerverwaltung
Hier wird beim einzigen User "Admin" das Passwort über "Bearbeiten" vergeben. Weitere Optionen können eingestellt werden.
Gespeichert wird das Ganze über "Einstellungen übernehmen".

Wer Zugriff über SSH (z.B. Externer Link Putty) nutzen will, muss dies erst in der Konfiguration über die Weboberfläche aktivieren:

Code: Alles auswählen

Einstellungen => Systemsteuerung => Sicherheit
Hier kann nun ganz unten die Option "SSH aktiv" aktiviert und ein Passwort vergeben werden.
Der Login für SSH ist dann später "root" mit dem Passwort, welches bei der SSH Option vergeben wurde.
Danach "Speichern" anklicken.

Auf diesem Bildschirm sind noch weitere Optionen konfigurierbar. Vor allem ganz oben existiert der Punkt "System Sicherheitsschlüssel", der ebenso ausgefüllt wird. Hier den nebenstehenden Hinweis beachten. Danach mit "Schlüssel übernehmen" speichern.

Um diese Einstellung zu übernehmen ist nach dem "Speichern" ein Neustart durchzuführen:

Code: Alles auswählen

Einstellungen => Systemsteuerung => Zentralen Wartung => RaspiMatic Neustart => Neustart
Somit ist die Grundinstallation vollzogen und man kann die ersten Aktoren usw. anlernen.


(3) Das Update (RaspberryMatic)

Leider kann dieses nicht einfach intern per Update installiert werden.
Das Update funktioniert leider nur über eine Neuinstallation des Images mit vorherigem Backup der Daten und anschließendem Restore der selben.
Wie das funktioniert, wird im Nachfolgenden beschrieben.

Es wird an diversen Stellen im Internet empfohlen zuerst ein Backup anzulegen, dann die selbst eingespielten Erweiterungen zu notieren, anschließend zu deinstallieren und ein weiteres Backup anzulegen, für den Fall, dass eine oder einige Erweiterungen mit der neuen Version nicht mehr funktionieren. Im Notfall hat man so zwei Backups mit der Chance, dass im Fehlerfall bei den Erweiterung noch das letzte Backup ohne Erweiterungen da ist.
Hier in der Anleitung wird nur das einfache Backup beschrieben, da noch keine Erweiterungen vorhanden sind.

Auf jeden Fall müssen (falls vorhanden) diese beiden Pakete zuerst deinstalliert werden, da diese Probleme verursachen und deren Funktionalität bereits im neuen Image vorhanden ist. Auch eine Nachinstallation ist daher nicht nötig und sollte vermieden werden.

Code: Alles auswählen

HM-JRE
HM-RTC
Backup:
Zuerst wird die Oberfläche von RaspberryMatic im Browser aufgerufen. Dies geschieht entweder per URL oder die vergebene IP. Wer die IP nicht mehr weiß, kann diese über seinen Router herausfinden. Dann ggf. einloggen.

Nun wird das Backup durchgeführt. Dazu die folgende Seite aufgerufen:

Code: Alles auswählen

Startseite => Einstellungen => Systemsteuerung => Sicherheit
Hinweis:
Da beim späteren Zurückspielen des Backups der Sicherheitsschlüssel verlangt wird, sollte dieser von der ersten Installation bekannt sein oder falls noch keiner vorhanden ist, dieser System-Sicherheitsschlüssel im gleichnamigen Bereich über der Backupfunktion angelegt werden (siehe nachfolgendes Fenster).
Andernfalls kann das Backup nachher nicht mehr eingespielt werden.

Es erscheint folgendes Fenster, bei dem wir auf Backup erstellen klicken:

Bild

Nun folgt ein Hinweis, dass der Backupvorgang einige Zeit dauert:

Bild

Sobald das Backup erstellt wurde, erscheint ein Downloadhinweis des aktuell benutzten Browsers und nach der Bestätigung / dem Speichern wird das Fenster mit OK geschlossen.

Nun kann der Raspberry Pi heruntergefahren werden.
Ein direktes Ausschalten sollte vermieden werden, da u.U. die SD Karte einen Schanden nehmen könnte, daher gilt wie immer: Eigenes Risiko, keine Haftung und auf eigene Gefahr (wie immer in den hier veröffentlichten Anleitungen). Wenn nur das Dateisystem verbogen wird, ist das nicht weiter schlimm, da das neue Image sowieso komplett neu aufgespielt werden muss.

Info:
Seit Kurzem bietet die Oberfläche der CCU2 (hier in RaspberryMatic nachgebildet) Dank neuer Firmware und neuem RaspBerryMatic Image einen Punkt zum Herunterfahren. Daher wurde der Teil mit dem Shutdown über Putty aus der Anleitung entfernt.
Den neuen Menüpunkt findet man hier (direkt unter Neustart):
Einstellungen => Systemsteuerung => Zentralen Wartung => Herunterfahren => Herunterfahren

Es muss unbedingt gewartet werden, bis das System komplett herunter gefahren ist, bevor man den Strom zieht, sonst kann es zu Problemen kommen.
Das System ist unten, sobald die LEDs aufhören zu flackern. Beim Pi 2 z.B. leuchtet dann nur noch die rote LED dauerhaft.

Jetzt kann der Pi vom Strom getrennt und die SD Karte herausgezogen und in den SD-Karten-Leser am PC/Laptop/.... gesteckt werden.

Installation des neuen Images:
Die Installation des neuen Images erfolgt genauso, wie weiter oben im Installationsteil angegeben.
Die SD Karte muss vorher nicht formatiert werden, die Übertragungssoftware überschreibt das alte Image automatisch.

Ist der Schreibvorgang abgeschlossen, ist die SD Karte im externen System abzumelden (Windows: Hardware sicher entfernen) und kann wieder in den Raspberry Pi eingesteckt werden.

Jetzt die Netzwerkverbindung wieder herstellen und die Stromzufuhr aktivieren, der Pi fährt wieder hoch.

Normalerweise sollte der Pi wieder die gleiche IP bekommen, wie vor dem Update, da der DHCP Server des Routers den Pi nicht am Betriebssystem, sondern an der Netzwerkkarte erkennt. Diese hat eine weltweit eindeutige Kennung (MAC Adresse).

Nach dem Aufruf über

Code: Alles auswählen

http://homematic-raspi/
oder die passende IP erscheint wieder das Startfenster, diesmal jedoch ohne konfigurierte Geräte.
Um dies zu ändern folgt nun die Rückspielung der zuvor als Backup gesicherten Daten.

Restore:
Nun wird wieder die Seite für Backup und Restore aufgerufen:

Code: Alles auswählen

Startseite => Einstellungen => Systemsteuerung => Sicherheit
Diesmal wird in der Backupverwaltung zuerst das Backup angegeben, welches zuvor angelegt wurde und dann per Backup einspielen wieder in das System zurückgespielt:

Bild

Es folgt eine Abfrage nach dem Sicherheitsschlüssel, der bei der Erstinstallation und beim letzten Backup aktiv war:

Bild

Wurde der Schlüssel falsch eingegeben, erscheint eine Fehlermeldung und das Restore wird verweigert, lief alles glatt, wird das erfolgreiche Einspielen bestätigt und um eine Neuanmeldung am System gebeten:

Bild

Nach Bestätigung sollten die Startseite und Einstellungen wieder so erscheinen, wie vor dem Backup.
Die neue Version der Software erkennt man auf der Startseite rechts nach Aktuelle Firmwareversion.


(4) WLan Konfiguration (RaspberryMatic)

Bisher sind folgende WLan Adapter erfolgreich zum Laufen gebracht worden:
Raspberry Pi 3 onboard WLan
Amazon EDIMAX EW-7811UN Der sehr beliebte WLan Adapter von Edimax (für die Anleitung getestet)
Amazon EDIMAX EW-7612UAN V2 Eine 300 MBit/s Version mit größerer Antenne*
Externer Link USB Wifi Adapter for the Raspberry Pi Ein Adapter aus England vom Shop ThePiHut*

*Die beiden unteren Adapter Angaben stammen von Externer Link Jens Maus , der das Projekt Externer Link RaspberryMatic betreibt und vorantreibt.

Wer updaten will, muss zuvor ein Backup in der Systemsteuerung vornehmen (siehe Punkt 3 / Update), das neue Image herunterladen und installieren und das Backup wieder zurückspielen. Die RaspberryMatic interne Updatefunktion ist dafür nicht gedacht.

Ist das neue Image auf die SD Karte gespielt worden, wird diese in den Raspberry Pi wieder zurückgesteckt, der entsprechende WLan Adapter angeschlossen (Pi 3 B hat onboard WLan) und der Pi mit angeschlossenem LAN Kabel gebootet.

Nun wird per SSH Verbindung (z.B. mit Putty) auf die Kommandozeile des Pi zugegriffen.
Sollte SSH noch nicht aktiviert worden sein, ist dies zuvor nachzuholen (siehe weiter oben Punkt 2 / Installation).
Als Server in Putty kann man den Standardnamen eingeben, sofern er nicht geändert wurde: homematic-raspi
Als Benutzer wird root eingegeben und als Passwort jenes, welches bei der SSH Aktivierung gespeichert wurde.

Hat der Zugang geklappt, erscheint im Fenster ein simples #.

Da es sich hier um ein sehr abgespecktes System handelt, wird man sehr schnell feststellen, dass viele sonst übliche Linuxbefehle nicht funktionieren und auch der Rest sehr abgespeckt ist. Eben so, wie bei der originalen Zentrale CCU2, die hier durch RaspberryMatic nachgebildet wird.

Daher ist auf folgende Vorgehensweise genau zu achten (z.B. auch beim recht bescheidenen Editor vi.

Ob WLan vom IP funktioniert, wird mit folgendem Befehl überprüft:

Code: Alles auswählen

iw wlan0 scan
Erfolgt hierdurch eine Ausgabe, sollten darin alle in der Umgebung gefundenen WLan Netzwerke zu finden sein.
Wird nichts ausgegeben, sind entweder keine anderen Netze vorhanden oder der WLan Adapter wird nicht unterstützt oder es liegt ein anderer Fehler vor.

Nun ist die Beispielkonfiguration für das WLan in das richtige Verzeichnis kopiert werden:

Code: Alles auswählen

cp /etc/config_templates/wpa_supplicant.conf /etc/config/
Im Anschluss ist der PSK Schlüssel zu erzeugen, hier wird u.A. das Klartextpasswort in einen hexadezimalen Code umgewandelt:

Code: Alles auswählen

wpa_passphrase "MEINESSID" "MEINPASSWORT"
MEINESSID und MEINPASSWORT sind durch die eigene WLankonfiguration zu ersetzen.

Als Ausgabe erscheint etwas in der Art:

Code: Alles auswählen

# wpa_passphrase "MEINESSID" "MEINPASSWORT"
network={
        ssid="MEINESSID"
        #psk="MEINPASSWORT"
        psk=b7e7d71d6abeb46ec9564e2f6a75b8ae14ef50d3d722255f9e5d47ee8ecd436c
}
Hier ist der Code nach psk= wichtig. Dieser wird in die zuvor umkopierte Datei zusammen mit der SSID eingefügt.
Dafür wird die Datei mit dem Editor vi geöffnet:

Code: Alles auswählen

vi /etc/config/wpa_supplicant.conf
Hinweis:
Der Editor vi hat so seine Eigenarten (Modis), daher sollte nicht sofort mit den Änderungen begonnen werden, da sich diese Eingaben/Änderung "komisch" verhalten.
Der Editor befindet sich nach dem Start im Kommandomodus, der zuerst deaktiviert werden sollte.
Dazu ist 1x die Taste <Einfg> zu drücken, womit die anschließenden Eingaben wieder normal aussehen sollten.
Ganz unten links in der Ecke erscheint ein I (großes i) für Insert (einfügen), wo zuvor vor dem Dateipfad ein Minus - stand. Ist das große i sichtbar, kann man ganz normal editieren.

Sind alle Eingaben gemacht worden und es soll gespeichert werden oder man hat alles verhunzt und möchte neu starten, ist der Editor in den Kommandomodus zurück zu schalten, da sonst alle Kommandos normal in den Text geschrieben werden würden und keine Funktion hätten.
Dafür ist 1x die Taste <ESC> zu drücken.
Nach dem Druck auf die genannte Taste passiert erstmal scheinbar nichts, das ist aber normal. Wichtig ist nur, dass man die Taste nur 1x gedrückt hat. Man kann den Modus aber wieder unten links prüfen. Das große i sollte sich wieder in das Minus geändert haben.
Um zu testen, ob der Kommandomodus funktioniert, wird der Doppelpunkt : eingegeben.
Wenn man dann den Doppelpunkt drückt, erscheint dieser nicht an der aktuellen Cursorposition, sondern ganz unten links, wo zuvor das Minus war.
Ist dies geschehen, ist man im richtigen Modus. Alle Befehle werden also mit dem führenden Doppelpunkt eingeleitet.

Folgende Tasten und Befehle sind wichtig:
<Einfg> - in den Editiermodus wechseln
<ESC> - in den Kommandomodus (zurück) wechseln
:q - (Quit) Datei nicht speichern und Editor verlassen
:q! - (Quit erzwingen) Datei nicht speichern und Editor verlassen erzwingen
:w - (Write) Datei speichern
:w! - (Write erzwingen) Datei speichern erzwingen
:wq - (Write und Quit) Datei speichern und Editor verlassen
:wq! - (Write erzwingen und Quit) Datei speichern erzwingen und Editor verlassen

Es gibt noch zig weitere Befehle und sicher auch Tasten, jedoch sollte für diesen Zweck das bisher genannte ausreichen.

Die Geschichte mit der Erzwingerei sollte wohl eine Nachfrage, ob man wirklich den Befehl ausführen möchte, vermeiden mit dem Ergebnis, dass manche Befehle dann eben nur eine Meldung ausgeben. Z.B. hat man eine Datei geändert und möchte diese per :q verlassen, ohne zu speichern, dann wird dies nicht gelingen und eben eine Meldung ausgegeben, dass dies nicht möglich sei und man :q! eingeben soll.
Den Sinn dahinter habe ich auch noch nicht so ganz herausgefunden. Leider ist in den Images kein komfortabler Editor ala nano vorhanden, womit man sich ein wenig mit dem vi herumärgern muss. Eine Nachinstallation ist so ohne weiteres nicht möglich.

Daher kommt man am besten mit den Befehlen :q! und :wq! aus. Ersterer beendet den Editor ohne Änderungen zu speichern und letzterer speichert die Änderungen definitiv und beendet dann den Editor.

Die Datei sollte nach der Bearbeitung so aussehen:

Code: Alles auswählen

ctrl_interface=/var/run/wpa_supplicant
ap_scan=1

# Setup your Wireless LAN connection here.
# Instruction on how to gather ssid and PSK can be found here:
# http://www.digitalpeer.com/blog/wireless-on-raspberry-pi-with-buildroot

network={
  ssid="MEINESSID"
  scan_ssid=1
  proto=WPA RSN
  key_mgmt=WPA-PSK
  pairwise=CCMP TKIP
  group=CCMP TKIP
  psk=b7e7d71d6abeb46ec9564e2f6a75b8ae14ef50d3d722255f9e5d47ee8ecd436c
}
Zu bearbeiten sind hier die Zeilen ssid="...." und psk=.
Die "" bei psk=.... sollten weggelassen werden.

Ist die Datei fertig bearbeitet und gespeichert, bleibt nur noch das Herunterfahren, das Lankabel abziehen und der Neustart des Pi:

Code: Alles auswählen

poweroff
Sollte der Zugriff per WLan nicht funktionieren, am besten nochmal das Image neu aufspielen, ggf. das zuvor gemachte Backup wieder zurückspielen und alles nochmal durchgehen und genau prüfen.


Fortsetzungen, Korrekturen, Änderungen möglich ....

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;) Gruß Outi :D


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Re: HM-MOD-RPI-PCB (HM-OCCU-SDK) Bausatz

Beitrag von Outi » Sa 11. Feb 2017, 01:39

Es ist ein neues RaspberryMatic Image erschienen, Download Link und Info siehe Anleitung.
;) Gruß Outi :D


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Re: HM-MOD-RPI-PCB (HM-OCCU-SDK) Bausatz

Beitrag von Outi » Sa 18. Feb 2017, 17:51

Updatevorgang hinzugefügt.
;) Gruß Outi :D


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Re: HM-MOD-RPI-PCB (HM-OCCU-SDK) Bausatz

Beitrag von KGPeitz » So 12. Mär 2017, 17:06

Hallo,
ich habe als Neuling eine Frage
Ich habe das aktuelle Images (2.25.15.20170114 (beta4)) installiert, die ssh Textdatei erstellt und damit mein Raspberry3 gestartet. Soweit alles gut. Ich kann über die Website zugreifen. Auch das anmelden von Sensoren klappt. Alledings kann ich mich nicht über Putty anmelden. Die Verbindung wird aufgebaut, aber es wird keins der mir bekannten User/Passwörter akzeptiert.
Kann mir da geholfen werden?
Zuletzt geändert von Outi am Mi 27. Sep 2017, 13:36, insgesamt 4-mal geändert.
Grund: Beitrag in den richtigen Bereich verschoben


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Re: HM-MOD-RPI-PCB (HM-OCCU-SDK) Bausatz

Beitrag von Outi » So 12. Mär 2017, 18:18

Hallo KGPeitz,

Um dort den Zugang per Putty zu ermöglichen, musst Du im Konfigurationsbereich von RaspberryMatic zuerst SSH aktivieren und dort die gewünschten Zugangsdaten eingeben und speichern.

Siehe Einstellungen von der Startseite in RaspberryMatic aus: -> Systemsteuerung->Sicherheit->SSH

Die SSH Datei, die manuell per Hand angelegt werden muss, betrifft nur das aktuelle Raspbian Image.
Zuletzt geändert von Outi am Mi 27. Sep 2017, 13:37, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Beitrag in den richtigen Bereich verschoben und angepasst
;) Gruß Outi :D


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Re: HM-MOD-RPI-PCB (HM-OCCU-SDK) Bausatz

Beitrag von KGPeitz » Di 14. Mär 2017, 16:22

Sorry,
dann habe ich mich woll ein wenig verlaufen.
Trotzdem rechtherzlichen Dank
Zuletzt geändert von Outi am Mi 27. Sep 2017, 13:37, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Beitrag in den richtigen Bereich verschoben


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Re: HM-MOD-RPI-PCB (HM-OCCU-SDK) Bausatz

Beitrag von Outi » Di 14. Mär 2017, 16:24

Kein Problem, immer wieder gern.
Zuletzt geändert von Outi am Mi 27. Sep 2017, 13:38, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Beitrag in den richtigen Bereich verschoben
;) Gruß Outi :D


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Re: HM-MOD-RPI-PCB (HM-OCCU-SDK) Bausatz (Anl. mit RaspberryMatic)

Beitrag von Outi » So 19. Mär 2017, 02:02

WLan Konfiguration hinzugefügt.
;) Gruß Outi :D


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Re: HM-MOD-RPI-PCB (HM-OCCU-SDK) Bausatz (Anl. mit RaspberryMatic)

Beitrag von maxeddy » So 26. Mär 2017, 13:03

Gute Aufbereitung. Wenn man neu anfängt, hat/braucht man kein Backup einzuspielen. Hast du schon einmal nur das Image(beta 4 oder 5) installiert und anschließend versucht HM-Geräte anzulernen ? Bei mir kommt der Fehler ...RF Dienst nur vorhanden. Kein anlernen möglich. Wenn man sein Backup einspielt und weitere Geräte anlernt -> alles ok. Hast du Raspberrymatic mit der Option "touch /usr/local/HMLGW" als GW eingerichtet ? Habe es bisher nicht geschafft. Parallel läuft ioBroker und HM-CFG-LAN als Gateway(Repeater). Wollte die Reichweite durch ein weiteres GW vergrößern.
Habe Raspi V3 Modell B.


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Re: HM-MOD-RPI-PCB (HM-OCCU-SDK) Bausatz (Anl. mit RaspberryMatic)

Beitrag von Outi » So 26. Mär 2017, 14:35

Hallo maxeddy,

Das mit dem Backup, denke ich, dürfte klar sein. Der Punkt existiert für die Leute, die entweder eine alte Version updaten oder die Daten einer echten CCU2 migrieren wollen.

Ja, ich habe sowohl Beta 4 (und frühere Versionen) als auch aktuell Beta 5 installiert und bisher keine Probleme, zumindest noch keine gefunden.
Es wird in Kürze noch ein weiteres Gerät hinzukommen (weiterer Heizungsregler), dann kann ich Dir mehr sagen, was das Einlernen angeht.

Nein, die GW Geschichte habe ich nicht durchgeführt, da muss ich passen.

Nachtrag:
Zumindest die Funkreichweite kannst Du auch durch eine (bessere) Antenne erreichen.
Seit dem habe ich keine einzige Verbindungsfehlermeldung bekommen.
Ich nutze die Teile aber auch nur auf dem selben Stockwerk.
;) Gruß Outi :D

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